Pflege! Echt. Jetzt. - Neue Azubi-Kampagne gestartet
Pflege? Echt jetzt? Wer sich für eine Ausbildung in der Pflege entscheidet, kennt diese skeptische Frage. Kaum ein Ausbildungsberuf polarisiert so wie die Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann. Vorurteile wie: „Pflege wird schlecht bezahlt“, „Du musst nur Waschen und Füttern“ oder „In der Pflege machst du dir den Rücken kaputt“ prägen das Bild vom Pflegeberuf. Doch ist das wirklich die Realität? Mit der neuen Kampagne "Pflege! Echt. Jetzt." greift die St. Hedwig-Stiftung diese Fakes auf und wandelt sie um in ein bejahendes und positives „Pflege! Echt. Jetzt“.
„Leider machen die Vorurteile es der Pflegebranche schwer, passende Auszubildende zu finden“, sagt Cornelia Ostendorf, Geschäftsführerin der St. Hedwig-Stiftung. „Fakt ist: Die Pflege-Ausbildung zählt zu den am besten bezahlten Ausbildungsberufen. Rund 1.490 Euro verdient ein Auszubildender bereits im 1. Lehrjahr in unserer Einrichtung“, erklärt sie. „Tatsache ist auch: Die generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft ist sehr abwechslungsreich und umfasst verschiedene Bereiche wie stationäre Altenpflege, ambulante Altenpflege aber auch Einsätze im Krankenhaus, in der Kinderkrankenpflege und psychiatrischen Versorgung“, ergänzt Katrin Eilders. Sie ist gemeinsam mit Sonja Holzenkamp Ansprechpartnerin für die Auszubildenden in der St. Hedwig-Stiftung. Die beiden Ausbildungsleiterinnen begleiten die Jugendlichen durch die insgesamt dreijährige Ausbildungszeit. „Bei der Ausbildung handelt es sich um eine duale Ausbildung, die sich aus der praktischen Ausbildung in verschiedenen Einrichtungen und der theoretischen Ausbildung an einer berufsbildenden Schule zusammensetzt“, erklärt Sonja Holzenkamp den Ablauf. Das Vorurteil, man müsse nur Waschen und Füttern, können die Auszubildenden an der St. Hedwig-Stiftung nicht nachvollziehen. „Pflegerisch wie auch medizinisch lernt man sehr viel“, sagt Chiara Schwegmann, die sich im 1. Ausbildungsjahr zur Pflegefachfrau befindet. Ihre Kollegin Samira Bouamama, ebenfalls im 1. Lehrjahr, ergänzt: „Mir gefällt die Ausbildung, weil es nicht nur körperliche Arbeit ist, sondern auch mit Menschlichkeit zu tun hat.“ Man muss jedoch auch einige Voraussetzungen erfüllen, um eine Ausbildung zur Pflegefachkraft starten zu können. „Bewerberinnen und Bewerber sollten einen mittleren Bildungsabschluss haben, also zum Beispiel einen Realschulabschluss, oder einen Hauptschulabschluss mit einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung nachweisen können“, erläutert Katrin Eilders. „Teamfähigkeit, Empathie und die Fähigkeit, sich in Menschen hinzuversetzen, sind weitere wichtige Voraussetzungen“, ergänzt Sonja Holzenkamp. Die Ausbildungsleiterinnen empfehlen, vorab ein Praktikum zu machen, um zu sehen, ob der Beruf für jemanden in Frage kommt. Für die Auszubildenden der St. Hedwig-Stiftung steht schon fest, dass sie den richtigen Beruf gefunden haben. „Ich gehe gerne zur Arbeit, weil ich einfach weiß, ich helfe anderen Menschen“, fasst Chiara Schwegmann zusammen und Salih Koc, Auszubildender im 1. Lehrjahr, ergänzt: „Ich habe einfach Spaß an meiner Arbeit. Echt. Jetzt“.
Mehr über die Ausbildung zur Pflegefachkraft ist im Karrierebereich diese Homepage finden oder unter www.pflege-echt.jetzt